Es gibt mehrere Arten von Öffentlichkeit
Buchladen

Veröffentlichung beginnt nicht erst, wenn Ihr Buch im Buchladen liegt.

Umgekehrt kann ein Buch auch unbekannt bleiben, obwohl alle Voraussetzungen für eine Veröffentlichung gegeben sind.

Es gibt ISBN-Nummern, ein Verzeichnis aller lieferbaren Bücher (VLB), Buchgroßhändler wie Libri, KNV und Umbreit und den Internet-Marktführer Amazon mit eigenen Veröffentlichungsmöglichkeiten.

Verlage arbeiten heute anders und es gibt vielfältige Dienstleister im Bereich Self-Publishing.

Komplettangebot

Für Kunden oder Kundinnen, deren Bücher wir geschrieben, lektoriert oder die wir beraten haben, bieten wir zusätzlich einen Veröffentlichungs-Service an.

Anstatt sich selbst mit den vielfältigen Fragen zur Drucklegung und zur Veröffentlichung auseinanderzusetzen, können Sie uns damit beauftragen.

Denken Sie an ein Taschenbuch oder an einen Bildband mit vielen farbigen Bildern?

Möchten Sie eine feste Anzahl von Exemplaren drucken, oder ist es Ihnen wichtig, dass Ihr Buch im lokalen Buchhandel bestellt werden kann?

Wir klären gemeinsam, was Sie genau möchten, und wir erstellen ein Komplettangebot.

Kleines Glossar »Veröffentlichung«

Das VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) ist die zentrale Datenbank im deutschsprachigen Buchhandel, in der Titel- und Lieferinformationen hinterlegt werden. Buchhandlungen nutzen es, um Titel zu finden, zu bestellen und Verfügbarkeiten zu prüfen.

Buch-Großhändler (auch Barsortimente genannt) halten Bücher auf Lager und beliefern Buchhandlungen oft innerhalb von 24 Stunden. Sie bündeln Bestellungen und reduzieren den Logistikaufwand. IN Deutschland gibt es die drei Großhändler Libri, KNV und Umbreit.

Self-Publishing bedeutet, dass Autorinnen und Autoren ihr Buch ohne Verlag veröffentlichen und zentrale Aufgaben (Produktion, Preis, Marketing, Vertrieb) selbst steuern oder einkaufen. Häufig erfolgt die Veröffentlichung über Internetdienstleister wie BoD, tredition oder epubli.

Ein Dienstleistungsverlag bietet Services wie Lektorat, Satz, Cover, Druck und teils Vertrieb und Werbung an. Im Unterschied zu richtigen Verlagen finanziert sich ein solcher Dienstleister überwiegend über die Beiträge der Autorinnen und Autoren, nicht aus dem Buchverkauf. Manche dieser Dienstleister verschleiern diesen Unterschied zu echten Verlagen und verhalten sich damit wenig seriös. Zu erkennen sind diese schwarzen Schafe der Branche durch die schnelle »Annahme« eingereichter Manuskripte, übertriebene Versprechungen und überhöhte Rechnungen.

KDP (Kindle Direct Publishing) heißt die Veröffentlichungs-Dienstleistung auf der Amazon-Plattform.

Pflichtexemplare sind gesetzlich vorgeschriebene Abgaben von Veröffentlichungen an bestimmte Bibliotheken, u. a. an die Deutsche Nationalbibliothek. Ziel ist die Archivierung und dauerhafte Dokumentation des nationalen Publikationsoutputs. Damit ist die Chance verbunden, die eigene Biografie, Familien- oder auch Ortsgeschichte dauerhaft zu bewahren und auf lange Sicht auch der historischen Forschung zugänglich zu machen.

Das Urheberrecht schützt geistige Werke (z. B. Texte, Illustrationen, Übersetzungen) und regelt, wer sie nutzen, vervielfältigen und verbreiten darf. Nutzungsrechte können ganz oder teilweise vertraglich eingeräumt werden, das Urheberpersönlichkeitsrecht bleibt jedoch grundsätzlich beim Urheber.